Yuki und seine Geschwister sind eines Tages wie aus heiterem Himmel direkt vor unserem Hoftor aufgetaucht. Ohne Mutter versuchten sie lautstark auf sich aufmerksam zu machen und die Situation ließ keinen Zweifel daran, dass sich jemand den Kleinen kurz zuvor mutwillig entledigt hatte.
Natürlich nahmen wir die Geschwister auf und zum Glück haben sich alle acht mittlerweile prima entwickelt und sind nun bereit, sich auf die Suche nach ihren Für-immer-Familien zu machen.
Unsere „Blauaugen“ sind sehr aufgeweckte, neugierige und freundliche Geschwister, die jede Menge Energie mitbringen. Bei uns lernen sie aktuell Artgenossen aller Größen und jeden Alters kennen, um den Grundstein einer umfangreichen Sozialisierung zu legen. Auch an das Laufen an der Leine und das Leben im Haus werden sie an der Seite unserer Volontäre zur Zeit gewöhnt.
Yuki ist im Kontakt mit dem Menschen aktuell der ruhigste der Geschwister. Während die anderen beim Anziehen des Geschirrs ziemlich aufgeregt sind und beim anschließenden Spaziergang altersentsprechend wuselig, bleibt Yuki gelassen und bemüht sich dem Menschen beim Spazieren nicht vor oder zwischen die Beine zu laufen. In neuen Hundegruppen ist Yuki vorsichtig und gerade bei größeren Artgenossen erstmal zurückhaltend. Mit etwas Zeit geht er aber auch auf die Hunde zu, die ihm sympathisch sind, und zeigt sich verspielt.
Aufgrund ihres Aussehens und Verhaltens können wir uns gut vorstellen, dass die Geschwister einen Anteil von Husky, Schäferhund und Herdenschutzhund in sich tragen. Ihre zukünftigen Familien sollten sich mit den Eigenschaften all dieser Rassen auseinandersetzen und sich darauf einstellen, dass derartige Wesenszüge auftreten können. Da damit die ein oder andere Herausforderung einhergehen kann, suchen wir für die Geschwister Menschen mit Hundeerfahrung. Ein Zuhause am Stadtrand oder besser noch im ländlichen Bereich sollte ebenfalls gegeben sein.
Wir gehen davon aus, dass die Geschwister recht groß werden, vielleicht um die 55-65cm. Da wir die Elterntiere nicht kennen, können wir aber keine genauen Angaben machen und es kann durchaus sein, dass sie ein paar mehr oder weniger Centimeter erreichen.
Den regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen und anderen Menschen, sowie ein an die neuen Lebensverhältnisse angepasstes Alltagstraining setzen wir bei einer Vermittlung voraus. Auto- und ggf. Bahnfahren, Straßenlärm und Tierarztbesuche sollten in der Junghundezeit auf dem Trainingsplan stehen, um beste Voraussetzungen für eine entspannte Zukunft zu schaffen.
Eine Vermittlung erfolgt nur nach Ausfüllen der Selbstauskunft, einem vorherigen Telefonat, sowie einer positiven Vorkontrolle mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr. Die Schutzgebühr beinhaltet unter anderem eine tierärztliche Untersuchung, ein hochwertiges Sicherheitsgeschirr sowie eine Parasitenprophylaxe.